Milya Live 

Legende.
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Musical Sound auf drei Personen komprimiert

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KLeiner Wassermann
Nicht zu finden, außer man geht vor die Tür. Es empfiehlt sich, immer mal die heimischen Veranstaltungskalender durchzuschauen. So auch auf der Mailingliste der «Donner-Stage» des kleinen Wassermanns zu sein. Natürlich trifft es nicht immer meinen Geschmack oder meinen Vorstellungen, dafür ist es ein hochvielseitiges Programm in kleinem Rahmen. Eigentlich suchte ich nach einem geeigneten Opfer, meine neue BMCC6K zu testen. Damit wurde ich Publikum dieser Newcomer-Formation, die den Rahmen des Singer-Songwriter Genres durchbricht. Hört man sich die Stücke an, dann wähnt man sich eher im Musicalbereich – so hörte ich das auch in einer Publikumsstimme formuliert. Ich denke, diese Drei könnte man gut so beschreiben: Musical Sound auf drei Personen komprimiert.
 
milyamusic.ch

Milya Live
Milya Live 1
4 Min. 37 Sec.
 
Milya Live
Milya Live 2
4 Min. 14 Sec.
 
 
 
Technisches
Zunächst macht man alles falsch, da bin ich keine Ausnahme. Im Rahmen meiner ersten Gehversuche auf dem Touchscreen meiner eben erstandenen Blackmagic Cine Camera 6K entdeckte ich auch das übermäßige Spektrum der ISO-Einstellungen. Und schraubte diese kräftig hoch, damit ich richtig viel Licht zur Verfügung habe. Aber oh weh, da hatte ich nicht daran gedacht, was da im Dunklen passiert. Und hatte vor lauter Freude über die Möglichkeiten des Herumtappens in den Einstellungen nicht berücksichtigt, daß mir das Hochschrauben der ISO-Einstellung eine Familienpackung an Bildrauschen beschert. Oje oje oje. Nun denn, das wurde mit viel Herumwerkeln mit dem Neat Video Denoiser korrigiert, was etwas Weichzeichnen beschert, aber besser ist als rauschende Pixel. Aufgenommen in Full Frame und Open Gate, anschließend in ein pseudoanamorphic Format untergebracht.
 
Blackmagic Cine Camera 6K
Nikon AF NIKKOR 24-120mm 1:3.5
Urth Nikon auf L-Mount Adapter
Open Gate 6048 x 4032
Constant Quality Q5
Angelbird AV PRO SE CFexpress B 1TB
 

 

 
Milya Music
Rahel Studer
Beat Oezmen
Ambrosius Huber

 
  Gesang
  Klavier
  Cello

 
Beat Oezmen und Rahel Studer.
 
Ambrosius Huber.
 
 
Da steht sie auf dem Tisch, die neue Blackmagic Cinecamera 6K mit einem superschnellen Terrachip, damit die Blackmagic Raw Dateien möglichst mit allen Frames in den Speicher gelangen. Die BMCC6K macht nur Raw und sonst nix. Zwar hat man die Wahl zwischen Video, Extended Video und Film, aber Kompressionen wie Apple ProRes hat es nicht mehr. Und jetzt hieß es, die ersten Gehversuche zu machen. Wie erwähnt, überlege ich mir jeden Dienstag, ob ich dann am Donnerstag in den Kleinen Wassermann gehen sollte. Anscheinend spielte am kommenden Donnerstag die Formation «Milya». Das klang geeignet und ja, den Cellospieler kenne ich ja (flüchtig), den hatte ich doch schon mal vor der Optik. Da geh ich hin.
 
Also verwickelte ich den Ambrosius vor dem Konzert in ein rasches und detailliertes Gespräch (Jawoll, rasch und auch noch detailliert gibt es auch!) und erhielt die Dreherlaubnis. Die BMCC6K und das Nikon Objektiv hatten zusammen ein rechtes Gewicht, also kam das Set auf ein Stativ. Dennoch war ich vor dem Verwackeln nicht gefeit. Das wurde dann im Davinci Resolve wieder ausgeglichen. Ich beschränkte mich auf drei Songs (zwei und ein paar Bruchstücke). Der Ton wurde mit den internen Mikrophonen der BMCC6K aufgenommen, das Sanken CMS-10 hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.