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Lakshmi-Yantra
"Der westliche Mensch aber sollte von gelegentlichen Aufenthalten in Ostasien keine Wunder erwarten. Die Wunder kann er immer nur an sich selbst vollbringen."
Gerda Ital
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Der westliche Hindu
Freigeistig, unbeholfen und seinem schweren Erbe ausgesetzt.
Wird man als Hindu geboren oder kann man Hindu werden? Warum sollte man Hindu werden? Was soll man überhaupt werden? Im Westen blickt man voller Stolz auf eine kurze Geschichte zurück und desto weiter westlicher man kommt, desto stolzer erscheint mir der Rückblick und desto inhaltsloser und verlorener die Lebensweise, die einer sehr kurzen Kultur entsprungen ist. Geprägt von überhelblichem Materialismus sucht man im Abendland je länger je mehr sein Vergnügen und hat sich damit abgefunden, danach in eine undefinierbare Kloake abzudanken, an die man lieber nicht erinnert werden will. Dabei sind wir nichts als Sandkörner auf einem Sandkorn; tänzelnd in unendlichen Schleifen und Kreisen in einem unendlichen Universum. Was ist wohl in diesem Universum sonst noch anzutreffen als Felsbrocken, lodernde Sterne und schwarze Löcher? Vor fünftausend Jahren lehrten die alten Inder den Umgang mit kosmischen Kräften. Und tun es noch heute.
Ich halte einen Vortrag zum Thema:
Die uralte Wissenschft des Seins
und werde die uns bekannten/unbekannten Zusammenhänge verknüpfen mit der altindischen Kosmologie, die ein persönliches Universum zeichnet und den Suchergebnissen jener, die aus westlicher Sicht auf geistige Schatzsuche gegangen sind. Ost und West: Zwei Welten, die sich auf ebenso persönliche Art und Weise ergänzen. Zwei Ergebnisse, die unser Leben auf mannigfaltigen Ebenen bereichern.
Donnerstag, 23. Februar 2012 | 20:15 Uhr
Aula Sekundarschulhaus
Berggasse 4, CH-5742 Kölliken
Eintritt Fr. 25.– / Fr. 15.–
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Hanuman: Der die Atome bewegt.
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H i n d u i s m u s a n d m o r e
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So manchem sind fremde Kulturen, ihre Religionen und ihre Mythen im sprichwörtlichem Sinne ein spanisches Dorf. Was aber oft so befremdend, im Westen unlebbar
oder sogar unheimlich erscheint, ist in einem Land wie Indien seit Jahrtausenden so im Alltag integriert wie bei uns das Fernsehen. Dass diese Kulturen und Religionen auch bei uns nahtlos in ein modernes Lebensbild passen können, beziehungsweise was hinter all diesen oft befremdlich anmutenden Gottheiten und Ritualen bei näherem Betrachten offenbar wird, soll dieser Vortrag ans Licht bringen ohne dabei in esoterische Schwammigkeit abzuschweifen: ein Blick hinter die Kulissen des Hinduismus mit viel Bild- und Videomaterial.


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Durga Devi, Varanasi.
Ein kurzer Abriß des Vortrags:
Wachsein, Schlafen und die Unbekannte dazwischen.
Sehen und Hören: Die tiefe Bedeutung des Klangs im Hinduismus.
Tantra, Magie und Politik.
Idee und Energie.
Die (Haupt-) Götter des Hinduismus.
Die Schöpfungsgeschichte, das Weltbild: das persönliche Universum.
Sinn und Praxis der Yogapfade.
Eindrücke aus Varanasi (Benares), der Stadt des Sterbens.
Die Bildgestalt: die natürlichen und die künstlichen Erscheinungsweisen der Götter.
Mantra und Yantra.
Bhatkti Yoga als zentrales Yoga-Tantra im Hinduismus.
Shiva, Kali, Krishna, Brahma, Karni-Mata.
Wie kam der Hinduismus in den Westen und was tut er da?
Die Hare Krishna-Jünger in Mayapur und die Tempel nebenan.
Wie kamen die Stones zu ihrem Signet?
Der Vortrag wird mit etlichen Bildern, Photographien und Videoaufnahmen illustriert. Es soll aber auch vor allem Wert darauf gelegt werden, nicht in esoterische Schnick-Schnack-Schwärmerei zu verfallen. Obwohl Indien vor lauter Kitsch übergeht, ist das alles nicht mit der Süßlichkeit zu vergleichen, mit der billige Geschäftemacherei im Westen abläuft. Es soll ein Hinduismus vorgezeigt werden, der auch im Westen praktisch lebbar ist. Und unsere Kultur transzendieren soll.

Links: Chinnamasta, die Göttin, die sich selbst einthauptet.
Ein Thema wird die Begegnung (Darshan) mit skurril anmutenden Gottheiten sein, die alle durch ihre Geschichte und ihrer Erscheinungsweise jeden, der sie besucht, nach seinem Bedürfnis – nach seinem Können und seinem Willen aber eingeschränkt – in die Tiefen seiner Psyche führen; auch in die äußere Welt der Geister, die die Natur schalten, aber auch in die unauslotbaren Schluchten kosmischer Geschehnisse.
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H o l i s t i c s I n d e x
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Ein kleiner Spaziergang durch Varanasi.


Die Göttin Kali, Herrin der Zeit,
im Kosmos das schwarze Loch.
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Literaturhinweise:
Robert E. Svoboda
Aghora – At the Left Hand of God (englisch)

David Kinsley
The Ten Mahavidyas – Tantric Visions of the Divine Feminine (englisch)

Armin Risi
Gott und die Götter

Gerda Ital
Auf dem Weg zum Satori

Tenzin Wangal Rinpoche
The Tibetan Yogas of Dream and Sleep (englisch)

Joachim-Ernst Berendt
Das Dritte Ohr – Vom Hören der Welt

Guy L. Beck
Sonic Theology – Hinduism and Sacred Sound (englisch)

Devdutt Pattanaik
Devi – The Mother Goddess, An Introduction (englisch)

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Ajit Mookerjee
Kali – The Feminine Force (englisch)

Madhu Khannna
Yantra – The Tantric Symbol of Cosmic Unity (englisch)

Elisabeth Anne Benard
Chinnamasta – The Aweful Buddhist and Hindu Tantric Goddess (englisch)

Peter Pannke
Sänger müssen zweimal sterben

Srimad Bhagavatam
ISKCON-Ausgabe
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Die Göttin Lakshmi personifiziert
sämtliche Laute und Klänge.
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