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Liebevolle Erziehung haben nicht allein Kinder nötig, sie ist vielmehr ein Lebenswerk, welches wie das Lernen selbst nie aufhört, und das wir uns selbst angedeihen lassen – oder eben nicht. Liebevolle Erziehung ist eine Tochter der Weisheit und funktioniert immerwährend von einem Moment zum nächsten. Sie ist weder eine Sache, die zum Kauf steht, noch gleicht sie einer Ausbildung, die attestiert werden kann.
Erwin Leder
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Gedanken zum Werk von C h r i s t i a n R ä t s c h
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Christian Rätsch mit Ayahuasca-Liane
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Selbsterziehung in einer feindlichen Umwelt.
Es scheint immer noch der Fall zu sein, daß es eine offizielle und eine inofizielle Kultur gibt. Wobei sich die offizielle Gesellschaftsform eines auf antiquierte Verhaltesformen basierenden kompromißlosen Verwaltungsapparates bedient, der zur Limitierung dient und die inoffizielle Form gar keine wirkliche Form hat, da sich diese Form zur Aufgabe gestellt hat, die Tiefe der Tatsachen zu erforschen und damit keine Schema hat, in der sie ruhen könnte. Das ist ihre Stärke und auch ihre Schwäche. Voraussetzung für die Lebbarkeit dieser Form ist ein kluger Kopf und ein guter Instinkt. Wer sich dabei auf seine Gefühle verläßt, sitzt bald im New Age-Boot und könnte sich (und wird sich auch, unweigerlich) über kurz oder lang der herkömmlichen Form anschließen.
Christian Rätsch scheint sich unwiderruflich der zweiten Gesellschaftsform angeschlossen zu haben, bewegt sich aber souverän ebenfalls durch die erste. Leider begegnet man meist im Rahmen des "alternativen" Angebots an Literatur und Musik allerei Machwerken zweifelhaften Inhalts, die oft auch noch billig produziert sind und schwach vermarktet. Nicht so bei Rätsch. Seine Bücher sind wunderbar formuliert, ansprechend gelayoutet, gepflegt gesetzt und verfügen über ein so umfangreiches Bildmaterial, das andere Veröffentlichungen vor Neid erbleichen ließe (wenn's Papier ned eh scho so weiß wär). Aber in erster Linie scheint er der Vertreter einer vergessenen Kultur zu sein: jener Kultur, die uns dem Ursprung näher bringt, statt uns von unserem Ursprung sinnlos zu entfernen. Er erzieht uns sanft und humorvoll zum verantwortlichem Umgang mit uns selbst. Und das führt unweigerlich zur Befähigung zur Selbsterziehung. Wir lernen zu lernen.

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W a s k a n n u n s C h r i s t i a n R ä t s c h s a g e n ?
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Wie erwähnte doch Christian Rätsch während eines Vortrages über Ayahuasca die Tatsache, daß, wenn ein Teilnehmer an einer Ayahuasca-Zeremonie erwartet, sich selbst als Jaguar zu begegnen (was unserer brüchigen Gefühlswelt ja recht schmeicheln würde), würde er versäumen zu bemerken, daß er eigentlich eine Schlange ist. Schon das "Totemtier" wird dann einer Erwartung unterworfen, die – genau genommenn – aus dem Leben in einer toten Gesellschaft erwächst, einer Erwartung, die sich aus irrigen Bedürfnissen manifestiert. Es sind genau diese eingepflanzten irrige Bedürfnisse, die uns so mühe machen, denn sie kleiden sich zwar wie wirkliche Bedürfnisse, sind aber daran gebunden, sich ein Erscheinungsbild zuzulegen, die den Gesetzmäßigkeiten einer extrem limitierten Denkform entspricht.
Hier haben wir jemand, der bereit ist, öffentlich auszusprechen, daß der Gebrauch von psychoaktiven Substanzen nichts mit "Drogenkonsum" zu tun hat. Das das Hilfsmittel sind (und auch immer nur Hilfsmittel bleiben werden), unsere Seele zu erkunden. Hilfsmittel, die in den Händen von Schamanen zu Werkzeugen werden, die uns zu den in uns verborgene Welten transportieren können.
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Christoph Rätsch in ungewohnt gestylter Umgebung. Fragestunde im Rahmen des LSD-Symposiums in Basel 2006. Das Environment der Basler Messe- und Kongreßhallen war für einige Besucher, die eher die Anarchie von Goaparties vorziehen, schlichtweg too much Schickimicki. Wen stört's? Auch in einer Kongreßhalle sollte man voll abfahren können, meine ich.
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Eine Weltpremiere: Nach 35 Jahren spielen Guruguru den LSD-Marsch in Urbesetzung zum ersten Mal live. Davor gibt es eine Einleitung (Bild). Christian Rätsch räuchert und Chantet auf Maya (altindianische Sprache).
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Kick oder Trip?
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Nie würde ich behaupten, daß die Einnahme von Ayahuasca, LSD, Woodrose oder Wasweisich das Allheilmittel für unsere gesellschaftlichen Probleme ist. Vielmehr geht es mir hier festzustellen, daß die Wahrheit weder allein im Vino zu suchen ist, noch in einer – wie sie Armin Risi nennt – Angstreligion, wie wir sie inzwischen bis zum Abwinken kennengelernt haben, Angstreligionen, die sich derzeit wie ein Buschfeuer ausbreiten. Nein, ich will Kommunismus, Feminismus, Christentum, Islam, Bhagwantum und Hare Krishna-Bewegung nicht ausklammern, im Gegenteil, ich werfe sie alle gleich mal in einen Topf und verurteile sie als Angstreligionen. So, wie sie praktiziert werden, arbeiten sie Hand in Hand mit dem großen unsichtbaren Big Brother, der unsichtbaren Verdummungsmaschine, die uns auspeitscht, wenn wir einen Schritt daneben machen. Und dann hetzt uns diese Maschine in der Regel die Menschen auf den Hals, denen wir am meinsten Vertrauen, gleich mal mit den Eltern angefangen. Verwirrte, ängstliche Menschen! Was für eine nützliche Hammelherde.
Schamanismus ist keine Erfolgsgeschichte. Wie aus Christians Gemeinschaftswerk mit Claudia Müller-Eberling und Surendra Bahadur Shahi "Schamanismus und Tantra in Nepal" zu erlesen ist, arbeiten Schamanen für praktisch nichts oder ein Taschengeld. Es ist keine Tätigkeit, die materiell bereichert. Was hat schon ein Wissender vom Reichtum? Er zerfällt in seinen Händen, einerseits weil er bestenfalls Materie anhäufen kann, die unweigerlich Vergänglich ist, anderseits weiß der Eingeweihte um die Struktur des Reichtums: Zwiespalt. Reichtum ist das, was einem anderen weggenommen wird. Reichtum ist auch nur ein Instrument zum Genuß, und der Genuß wil gepflegt sein und nicht zur geistigen Fettleibigkeit führen.
Kein Tourist wird einer schamanischen Tätigkeit etwas abgewinnen können. Tourismus ist Hirntod und entspringt der offiziellen Kultur; Reisen ist leben und entspringt der heimlichen Kultur. Christian Rätsch nimmt uns auf eine Reise mit.
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Nicht umsonst ist bis zum heutigen Tag die Hippiekultur als nicht ernst zu nehmendes Exotikum behandelt worden: sogar totgeschämt von den eigenen Anhängern, weil man ihnen ständig und immer wieder eingeredet hat, wie weltfremd sie seien. Daß der Impuls dieser Kultur die Welt so extrem zu verändern vermochte, wie kaum etwas zuvor, hat man anscheinend vergessen und verdrängt. Die Hammel laufen weiter ihrem eingeübten Trott nach, und wenn er zur Schlachtbank führt.
Nicht umsonst war in den Sixties die Einnahme von LSD mit dem Begriff "Trip" verbunden. Alle diese Tätigkeiten, und sei es dem Beiwohnen eines Feueropfers oder selbst der bewußte Gebrauch von Elektronik, sind Reisen an einen Ort, den man nicht kennt, meist – und das ist das tragische an unserer Gesellschaftsform – führerlos und sogar im Verbotenen. Es ist erschreckend, wie sehr wir von Dogmen und Schuldgefühlen beladen, einen mühsamen Weg zurücklegen müssen, auf dem wir eigentlich Verständnis und Ermunterung brauchen.
Wirklich aufmerksam auf Christian Rätsch wurde ich während des LSD-Symposiums in Basel 2006. Auf souveräne Art wußte er im Rahmen seines Lichtbildervortrags die bekannten psychoaktiven Substanzen, auch für "Laien" verständlich, auf spannende und unvoreingenommene Art zusammenzufassen. Es wird hier nichts beschönigt, sondern als das dargestellt was es ist: Ein Trip. Kein Drogentourismus. Kein: "Jetzt werfen wir Extasy und gehen in den Club und haben eine geile Nacht." Hier ist die Rede von einer Reise ins Unbekannte, und das Unbekannte birgt natürlich Gefahren. Wer's nicht wagen will, kann zuhause bleiben. Aber Schamanismus ist kein Disneyland. Und unser Leben im Disneyland habe ich bereits bis zur Schmerzgrenze erkundet. Es ist's nicht wert. Ein normales Leben mündet für einen geistig gesunden Menschen immer im Selbstmord.
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Sicherlich eines der schšnsten BŸcher, an denen Christian RŠtsch mitgestaltet hat: Schamanismus und Tantra in Nepal von Claudia MŸller-Ebeling, Christian RŠtsch und Surendra Bahadur Shahi.
AT-Verlag, Aarau, Schweiz.
ISBN 3-85502-663-7
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Yamantaka, der Herr des Todes, mit schamanischen Waffen. Als wunderschšnes Thanka. Seite 144.
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Auch das aus dem wunderbaren Buch: Schamane an der Arbeit. Seite 225.
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Hippe Bücher für hippe Leute
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Ich bin einer, der an Geister glaubt und an Geist. Ich bin einer, der an die Persönlichkeit glaubt, die in allem steckt: im Menschen, in Tieren, in Pflanzen, in Steinen. Ich glaube nicht an Politik. Politik ist Zeitverschwendung, Tauziehen für Erfolg und Bestätigung, sonst nichts. Darum war es mir eine große Bestätigung meine eigene Einstellung zum Leben, wenn auch individuell abgewandelt, im Inhalt eines Vortrags wiederzufinden. Kein Dogma, keine Regeln, sondern Hinweise, Aufforderungen und der Aufruf, um Gottes Willen, endlich die Vernunft zu gebrauchen. Ein lebenswertes Leben zu erkunden. Wer in den Medien (allen voran solch volksverdummende Literatur wir der Spiegel) nach Inhalt sucht, wird, wenn er Glück hat, nach einiger Zeit seine geistige Rente finden, die ihm erlaubt solange zu vegetieren, bis dieses problematische Dasein vom Tod terminiert wird.
Nimmt man Magic Mushroom, dann entstehen in mir durch die Wirkung der Vergiftungserscheinungen, die ich mir damit zuziehe, Halluzinationen. Wurde mir gesagt. Ein alter Freund von mir hat das verneint. Vielmehr verbinden wir uns durch die Einname des Magic Mushrooms mit dem Myzel (hauchdünne Faden, auf deren Enden dann die eigentlichen Pilze wachsen) ihres weltumspanneneden Wesens und erreichen dadurch die magische Sicht des Myzelwesens. Wer hat recht? Der Erste, der mich noch am gleichen Abend ziemlich gelinkt hat oder der Zweite, dem ich seit dreißig Jahren und mehr vorbehaltslos vertrauen kann? Kann ich die Qualität einer Denkweise an den Früchten erkennen, die sie hervorbringen?
Christian Rätsch ist für mich eindeutig ein Vertreter der Hippie-Kultur. Vor dreißig, vierzig Jahren war das noch ein umherirren in unbekannen Urwäldern. Heute ist's immer noch das Gleiche, nur, daß inzwischen die Althippies, oder solche, die dachten, sie wären Hippies gewesen, auf jene mit dem Finger zeigen, die es wagen, heute noch ungestylt herumzulaufen. Der Urwald ist noch dichter geworden. Die ganze Welt lauft inzwischen in dem Wahn herum, cool sein zu müssen, und wenn zum Coolsein ein Koran und eine Kalaschnikov dazugehören, oder Peanut-Butter und die Bibel, oder Rösti und Benissimo am Samstagabend. Aber: was war eigentlich Miles Davis? Bob Moog? Hide? Ja: sie waren hip. Hip sein ist keine Sache des Stylings. Hip sein beinhaltet cool ist aber viel mehr. Hip funkelt wie ein Fluß in der Sonne, tanzt wie die Schatten des Laubs auf der Erde, hip ist der Blick eines Kindes auf das Rosarium der Seele. Und Hip-Sein kostet Haus und Heim für seine Wahrhaftigkeit verlassen zu können.
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Christian Rätschs Bücher sind hip.
Jeder kann sie lesen und jeder kann den beschriebenen Dingen nachgehen. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, was in den Büchern steht, dazu kann sie ein jeder selbst lesen. Wichtig ist für mich, daß es jemand als Aufgabe sieht, einen bestimmten Impuls, den der lebendigen Pflanzenwelt, aufzugreifen und der Menschheit zu präsentieren, damit da endlich eine Bildungslücke geschlossen wird. Es geht ja hier wirklich nicht um den Kick mit pflanzlichen (oder synthetischen) Drogen, es geht um eine gesunde Beziehung zu Pflanzen und Mineralien, die – vernünfig angewandt – eine heilsame Auswirkung haben. Nennen wir's noch weiter beim Wort: es geht um Genuß ohne Reue. In den richtigen Mengen genommen, sei es gegessen, getrunken oder gerochen (eingeatmet), bereichern alle (ich betone "alle") diese Stoffe unser Leben, und wenn es sich nur um einen guten Geruch handelt. Schon die Möglichkeit, unseren schrecklich umherwandernden Geist eine Ruhepause zu gönnen, ist schon ein ungewöhnlicher Genuß, der in der Regel erst wieder erlernt werden muß. Dazu dient Christians Werk. Und wer tiefer eindringen will im Unbekannen unserer Seele, dazu dient es auch. Aber dort werden wir zum Glück keine Touristen antreffen. Nur Hippies und ihre Lehrlinge.
Wir müssen gar nicht nach Nepal fahren (glücklich wer's dennoch tut!), um in uns einzutauchen. Wir können auch hier mit der Natur Kontakt aufnehmen. Wir können auch hier die Bäume betrachten, ohne ihre Bezeichnung zu kennen. Wir können auch hier die namenlose Tiefe unserer Umgebung erfassen. Wir können überall die Begegnung mit irgendjemand machen. Dazu werden wir von Christian aufgefordert. Das ist die Essenz seines Werkes. Das war die Aufgabe der Medizinmänner in Afrika, bevor sie Grisgris für den Krieg erstellen mußten. Zu diesem Ursprung sollten wir zurück, und das ist nur über eine aufmerksame Beobachtung von außen und innen möglich. Psychoaktive Substanzen sind dazu ein Hilfsmittel, aber kein Hirnersatz. Und sie sind allesamt eine eigene Persönlichkeit oder führen zu einer Konfrontation mit einer eigenen Persönlichkeit. Auf diese sollten wir aber vorbereitet sein.
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©2008 Wavingtree Gardens
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Im Rahmen des Vortrags über Ayahuasca, veranstaltet von der Gaiamedia-Foundation in den Räumlichkeiten des Basler PSI-Vereins
QuickTime Movie 52MB
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Arno Adelaars, Christian Rätsch, Claudia Müller-Eberling – Ayahuasca
Zaubertrank, Heilmittel und Rituale der Schamanen
AT-Verlag
ISBN 3-03800-270-4
ISBN 078-3-03800-270-3
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Bei uns eher weniger Bekannt: die Zauberliane der Schamanen in Südamerika. Ein weiteres reich illustriertes Buch, das uns schon fast zu viel erzählt über die Handhabung des Reisemittels Ayahuasca ...
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Christian Rätsch – Der Heilige Hain
Germanische Zauberpflanzen, heilige Bäume und schamanische Rituale
AT-Verlag
ISBN 3-03800-204-6
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Während eines Aufenthaltes bei den Lakandon-Indianern, einem im Urwald lebenden Stamm, der mit den legendären Maya verwandt sein soll, wurde es CR bewußt, daß die Mythologie der Indianer und Asiaten absolut verwandt ist mit unserer eigenen, die aber im Laufe der Jahrhunderte vergessen worden ist. Dieses Buch ist der Aufruf, zu dieser Kultur zurückzukehren, eine neue Beziehung zur Natur zu finden und den schamanischen Weg in Europa zurückzulgen, statt die Lateinamerikanischen oder Asiatischen Wege zu kopieren. Mit dem Seelenschiff zum Weltenbaum and back again.
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In der Ausgabe 2 / 2007 des "Spiegel" erschein ein Artikel zum Thema "Trip aus dem Kräutergarten" (schon der Titel zeigt, aufmerksam gelesen, die Respektlosigkeit, mit der man das Thema angeht): ein kurzer Abriß aus der Sicht des Spiegels zum Thema "Natur"-Drogengebrauch in Deutschland. Sieben Spalten Schwachsinn. In etwa die gleiche Qualität wie die "Drogensendung" im MTV. Von dem, wovon auf dieser Webpage die Rede ist, und was Christian Rätsch versucht, mit seiner Arbeit mitzuteilen und zu vertreten, wird kein einziges Wort verloren. Sieben Spalten Gesudel in einer Sprache, die einer Bildzeitung entspricht. Vom "Grünen Kick" zu Stoffen, die "hochtoxisch sind", von "tödlichem Ausgang" ist hier die Rede und von Wahnvorstellungen, einer Couch, die plötzlich wie ein Zahnrad aussieht und den "Drogenabhängigen" zu bedrohen scheint: profesionelle Angstmache, Billigjournalismus, Hetze. Ich kann nur davon abraten, ein solches Heft zu kaufen, zu lesen, oder gar ernst zu nehmen. Wenn, dann sollte man's bestenfalls klauen – jetzt werde ich richtig radikal.
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