Der Shivalinga
Der kosmische Blick Vishnus / Shivas abstrakter Penis
 
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Shiva kam. Er kam natürlich nicht nur zu den Harries (die meist verbotenerweise ihre Neugier gegenüber den Rudrakshas nicht zurückhalten konnten) und zur Nina Hagen, er kam auch als Poster in jedes Headshop, ohne daß die meisten wußten, wer das überhaupt war. Und so zierten sein Abbild so manche Goaparty. Und schon die Kiffer zur Hippiezeit sprachen sein Mantra (Om Shiva Shankara, Hari Hari Ganga), was ihn anzieht. Und was bewirkt, daß wir ihn irgendwann besuchen. Auf die eine oder andere Art.
 
 


Tempelbesucherin und Shivalinga im Sutankesvara Mandir bei Varanasi.
 
 
Was aber noch interessanter ist, ist, daß er uns nicht nur in seiner menschlich erscheinenden Form bekannt ist, sondern – und das nicht selten in Unwissenheit seiner "Besitzer", daß es eigentlich Shiva ist, den sie da "eingekauft" haben – in seiner Form als eiförmiger Stein, in seiner abstrakten Form, in seiner Form als Penis: als Shivalinga. Das ist die natürlichste Form der Deity, diese ist einfach da, ohne irgendwelches Zutun, ohne jedes Ritual. Diese Steine werden in Omkareshvara gefunden und in der Regel nach Varanasi gebracht. Dort werden sie nachgeschliffen und als Shivalinga verkauft. Zusammengefaßt: Shiva lebt und manifestiert sich in diesen Steinen. Insofern ist es durchwegs berechtigt, diesen Stein zu verehren, ihn mit Blumen zu schmücken, ihm Essen zu opfern, ihn zu beräuchern. Ihn zu waschen, in Milch, Joghurt, Honig. Wenn es ein rein schwarzer Shiva Linga ist, dann verträgt er sogar Alkohol oder Marihuana. Über diese Rituale werde ich an einem anderen Ort schreiben.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grundlagen der Holistics
Index
 
  Gedanken und Grundlagen

Einige (wichtige) Begriffe und Sichtweisen aus dem Bereich des holistischen Denkens.

  Deities

Von den Bildgestalten und weiteren andersdimensionalen Wesen.

  Der Shiva Linga

Von Shivas "abstrakter" Form.

  Leben mit einer Deity: Prashad, Abishek, Kleidung

Die Pflege, das Essen und das Badewasser der Deities.

  Deities in Flüssen und Wassertanks

Vom Wasser, das die Manifestation andersdimensionaler Wesen ist.
 
Illustratives zu diesen Themen als Filmdateien (QuickTime, MP4)

  Shalagram Shila

Kommentar von Sachinandana Swami, ISKCON, Nepal, 1999

  Durgakunda

Der Tempel und der Kunda der Durga-Devi in Varanasi

  Radhakunda und Shyamakunda in Vrindavan

Die beiden Kundas von Radha und Krishna in Vrindavan

 
 
 
 



Manikarnia-Ghat, Varanasi, an dem das fünftausendjahrealte Feuer brennt, das Shiva zur endgültigen Einäscherung seiner ersten Frau Sati gebraucht hatte.
 

Vielleicht gibt es keine wirkliche Zahl, die angeben könnte, wieviele Shivalingas es in indischen Tempel gibt und dazu noch die unzähligen Lingas, die über die ganze Welt verstreut sind. Shiva hat nicht nur die Welt erschaffen, er bevökert sie auch. Nun hat aber Shiva auch einen zweifelhaften Ruf. Er ist mit allerlei Dämonen befreundet, er ist ein leidenschaftlicher, hingegebener Tänzer, er trinkt Gift und raucht, er ist sogar jähzornig und gleichzeitig jahrtausendelang in Meditation versunken. Aus einem seiner Haare hatte er einen der berühmtesten Dämone des Univesums erschaffen, Kalbairava (auch Virabhadra genannt), der auch der Torwächter seiner Stadt Varanasi ist, die auf der Spitze eines der Spitzen seinen Dreizacks thront. Er ist Herr in der Stadt des Todes, denn die Menschen kommen nach Varanasi, nach Kashi, wie sie auch genannt wird, um zu sterben, und alles, was nach Kashi kommt, wird zu Kashi; wer in Kashi stirbt, geht ein in die Sphäre Shivas.
 






 
 


Shiva, Ganesh, Parwati, hier in einer Darstellung, die sie als eins darstellt. Ganesh ist der Sohn Parwatis und Shivas, auch um ihn ranken sich vielfältige Legenden. Darunter sind ihre Reittiere abgebildet.
 

Shivas Ruf ist zwiespältig, so wie seine Anhänger auf viele Menschen ein furchteinflößendes Äußeres zur Schau tragen.
 
Warum fürchten sich so viele vor Shiva oder seine wild aussehenden Anhänger? Vor den Unreinheiten, mit denen man konfrontiert wird, wenn man seine Anwesenheit aufsucht? Es ist die Furcht vor der eigenenen Dunkelheit, das ein jeder Mensch hat, vielleicht sogar vor dem grüblerischen in seinem eigenen Wesen, der Melancholie und der Trauer, die auch ein Teil unseres wie auch Shivas Lebens ist, denn er hatte seine erste Frau verloren, als sie Selbstmord beging.
 
Das Leben entsteht aus Anhaftung, dafür sorgen die Fäden der Gebundenheit, die von den drei Gunyas ausgeworfen werden, diese Fäden verknüpfen sich mit uns, sie bilden die Anhaftungen, die das Leben schlechthin gestalten: die drei Erscheinungsweisen der materiellen Welt.
 
Sattva-Gunya: die Tugend und Reinheit. Raja-Gunya: die Leidenschaft. Tama-Gunya: die Unwissenheit. Shivas Gebiet ist das Tama-Gunya. Tama-Gunya bedeutet Trägheit, Dummheit, Verrücktheit, Dunkelheit, die Beziehung zu Spielern, Trinkern, Leuten, die Drogen nehmen, Verbrechern, Schwarzmagieren und Huren. Shiva verbringt seine Zeit am Smashan, an der Verbrennungsstätte und die extremsten seiner Yogis sitzen am Kopfende von verbrennenden Leichen und warten, bis der Schädel aufplatzt, dann essen sie das hervorquellende Hirn.
 
Wem haben sie sonst, die Bösen ganz unten? Shiva kümmert sich um sie, ohne zu fragen. Er ist für alle da, auch für die Betrüger und Magier. Sein Mantra macht alle Menschen gleich. Sie werden zu seinen Kindern.
 
Es ist eine dumme Unsitte, Shiva als Halbgott zu bezeichnen. Er und Vishnu sind eins, denn er ist der Blick Vishnus, der die Schöpfung betrachtet, die er, auf seinem Schlangenbett liegend, ein- und ausatmet.
 
Die Ganga, die in der Gestalt des Flusses lebt, stürzt von den Zehen Vishnus aus auf die Erde. Ihre Wucht würde die Erde zermalmen, doch Shiva fängt die Wucht mit seinen Dreadlocks auf, mit seinen Jatta.
 
 
 


Vishnu auf dem Schlangenbett (Deity in Kathmandu, Nepal).
 
 
So heißt es im neunten Kapitel des Shrimad-Bhagavatam im siebenten Vers:
Dharayisyati te vegam
Rudras tv atma saririnam
Yasminn otam idam protam
Visvam sativa tantusu

 
Wie ein Tuch, das aus Längs- und Querfäden gewebt ist, wird das gesamte Universum in seiner ganzen Länge und Breite von verschiedenen Energien der Höchsten Persönlichkeit Gottes durchzogen. Shiva ist eine Inkarnation des Herrn und repäsentiert deshalb die in der verkörperten Seele befindliche Überseele. Er kann deine reißenden Wellen mit seinem Kopf auffangen.
 
Und in der Brahma-Samhita (5.45):
Ksiram yatha dadhi vikara-visesa-yogat
Sanjayate na hi tatah prthag asti hetoh
Yah sambhutham api tatha samupaiti karyad
Govindam adi-purusham tam aham bhajami

 
Milch verwandelt sich in Yoghurt, wenn sie mit einer Yoghurtkultur in Berührung kommt, aber Yoghurt ist im Grunde von seiner Zusammensetzung her nichts anderes als Milch. In ähnlicher Weise nimmt Govinda, die Höchste Persönlichkeit Gottes, die Gestalt Shivas an, um gewisse materielle Handlungen auszuführen. Ich bringe bei den Lotosfüßen Sri Govindas meine Ehrerbietungen dar.
 
(Übersetzung: Shrila A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada)
 
Also: Wer hat Grund, sich vor Maheshvara (Shiva) zu fürchten?
 





Mitten im Bazaar von Varanasi steht hinter Gittern ein riesiger Shivalinga. Die HeiligtŸmer leben unter den Menschen. Oft dient das Gitter dazu, Waren wie Teppiche darauf abzulegen. Dennoch vergi§t man nicht, RŠucherstŠbchen zu entzŸnden, so erfŠhrt der Linga dennoch seine standesgemЧe Ehrerbietung.


 
Er geht in die dunkeltsten Ecken der Welt, um auch diese zu segnen. Und soll man sich bessere Gesellschaft wünschen als die Höchste Persönlichkeit Gottes? Shiva scheut nicht die Gesellschaft des Zwielichts. So wie er sich in der Herrlichkeit Krishnas wohlfühlt und mit ihm in seiner Form als Mohini zu Hari Hara verschmilzt, dem zweigeschlechtlichen Wesen aus Krishna und Shiva, so sucht er auch die Trauer und Einsamkeit der Verbrennungsstätten, des Smashan, die er mit seiner Frau in ihrer bluttrinkenden Gestalt besucht: Kali oder Tara, zwei der Mahavidyas.
 
Oder gar ganz einsam in Mediation versunken, ganz besonders in seiner Manifestation undendlicher Trauer, als er Sati endgültig verbrennen mußte. Dann suchen auch Vampire Trost und Hilfe bei ihm, Dämonen und Schwarzmagier. Zwischen vier und sieben Uhr morgens reitet er auf seinem Hund Virabhadha durch die Lüfte der Nacht in solch Begleitung.


Oft drapieren sich die Anhänger Shivas mit einem furcheinflößendem Äußeren. Zum Teil geben sie dadurch zum Ausdruck, auch der dunklen Seite Shivas anzugehören, zum Teil gebrauchen sie das abschreckende Äußere, um die allzuneugierigen Menschen von sich zu halten. Und oft gehört das Rauchen eines mit Marihuana gefüllten Chillum zu den Ritualen, mit denenn sie sich ihrem Herren sehr nahe fühlen.
Mittleres Bild: Der Shivalinga im Sitla-Tempel, Varanasi.

Bild rechts: Einer der vielen Lingas in Pashupathinath, Kathmandu, davor ein junger Devotee. Um seinen Hals trŠgt er eine Kette mit Rudrakshas, den typischen Gebetsperlen der Shivaiten. Meist wird mit jeder Perle das Mantra "Om Namah Shivaya" rezitiert.

Darunter: Der allerheiligtse Shivalinga auf der ganzen Welt. Der wichtigste der Jyotirlingas. FŸr Nicht-Hindus unerreichbar, residiert er im Vishvanath-Tempel in Varanasi, der auch der Goldene Tempel genannt wird. Aber selbst jene, die eingelassen werden, mŸssen ihre Ellenbogen gebrauchen, um durch den Tumult zu gelangen, der sich vor ihm ausbreitet, doch dann ist es mšglich, ihn zu berŸhren und mit dem Segen Shivas wieder den eigentlich recht kleinen Tempel zu verlassen. Danach kann man sich noch Zeit nehmen, entweder im inneren Vorhof an den anderen noch kleineren Tempeln den Darshan (Begegnung mit Gott) zu nehmen oder im Šu§eren Vorhof ganz besondere EinkŠufe zu machen ... zum Beispiel einen Shivalinga aus reinem Kristall ...

Man darf nicht vergessen, daß dies ein magischer Ort ist, und im Zentrum vieler Tätigkeiten das Tantra steht, was gar nichts mit Sex-Yoga zu tun hat. Tantra ist die Wissenschaft davon, durch eine magische Tätigkeit etwas zu erreichen oder zu erhalten. Dabei kann es sich um eine spirituelle Belohnung handeln wie innerer Frieden, Erlösung oder Weisheit oder schlichtweg um materiellen Wohlstand. Und dazu kann oft ein Shivalinga dienen, indem man ihm die nötigen Opferungen darbringt, um Shiva um einen Gefallen zu bitten.

 

 
 



Sri Haidakhan Wale Baba, der als Inarnation Shivas verehrt wird.
 
1970 fand Shiva eine menschliche Inkarnation notwendig. Sri Haidakhan Wale Baba, kurz: Babaji. Wobei Babaji nie wirklich geboren wurde. Nachdem er zwanzig Jahre lang von seinem Vorläufer Sri Mahendra Maharaj angekündigt wurde, manifestierte er sich 1970 in einer Höhle in Haidakhan. Babaji wirkte nur 14 Jahr lang öffentlich, sprach wenig, verhielt sich egozentrisch und wirkte vor allem als Yogi und Tantriker (Jemand, der magische Yogatechniken gebraucht).
 
Anscheinend hat es einen weiteren Babji, der ebenfalls von etlichen mystischen Sagen umwoben ist, eines, meines Gedächtnisses nach, "halbmateriellen" Avatars irgendwo in den Himalyas, der zur Guruabfolge gezählt wird, die dann auf Paramahamsa Yogananda führt. Aber das ist eine andere Geschichte ...
 
Im Auftrag Babajis wurde 1982 der Ashram auf der Schwaibenalp in der Schweiz gegründet (http://www.schweibenalp.ch). Babaji fand auf der ganzen Welt zahlreiche Anhänger, unter anderem die Sängerin Nina Hagen, die sogar auf Tournee ging und nur Mantren sang, statt die übliche Punk- und Rockshow zu präsentieren. Eines solcher Konzerte durfte ich sogar miterleben (Bierhübeli, Bern). Das beste waren die langen Gesichter der Punks, deren Welt zusammenbrach, als sie Nina Hagen im Sari auf der Bühne sahen, von Harmonium begleitet, voll und ganz auf die Verehrung Shivas eingestellt.
 
In Babaji-Kreisen spricht man weniger von den Bildgestalten als Deities, sie gebrauchen eher den Begriff Murti. Auch in den Babaji-Kreisen ist die Verehrung des Shivalingas zentral.
 
 
 


Im Dhuni (Zelt mit Feuerstelle) auf der Schwaibenalp. Auch ich mußte festsstellen, daß die Gerüchte um der dort vorherrschenden notorischen Kälte Tatsache waren.

Am einen Ende des Dhunis hat es eine Yoni mit einem Shivalinga, der mit Tilak geschmückt ist. Dieser Shivalinga wird regelmäßig mit Milch, Yoghurt, Honig etc. übergossen. Dieses Abishek fließt in diesem Fall ins Feuer und wird so in eine andere Existenzform transformiert. Unter dem Zeltdach bilden sich während eines solchen Rituals wunderschöne kreisfömige Rauchwolkenformationen.

Die dadurch entstandene Asche, Dshibuti, ist heilig und kann für andere Rituelle zwecke verwendet werden oder auch nur ganz einfach als Dünger.

 
 
Ich kenne den Urspung des Shivalinga-Kults nicht. Vielleicht kennt ihn gar niemand, vermutlich verliert sich sein Ursprung in den unbekannten Fäden uferloser Vergangenheit und in der unvorstellbaren Weite des Kosmos. Geblieben ist die Erektion seines Gliedes, das nur beruhigt werden kann, indem es von der Yoni gehalten wird, seinem weiblichen Gegenstück. So bekommt in der Regel jeder Shivalinga eine Yoni als Ständer und Verankerung.
 


Shiva trägt Sati zur endgültigen Verbrennung.
 

Die Yoni stammt von Shakti. Shakti ist reine Energie. Aus dieser (weiblichen) Ur-Energie entstammt jede form von Schöpfung: aus dieser Energie wird erschaffen, aber auch zerstört, denn sie ist auch die Flamme der Zerstörung. Öffnet sich das dritte Auge Shivas, wird die Energie der Zerstörung aktiv. Und gleichzeitig ist diese Energie der Ursprung aller Schöpfung und Schönheit und kreiert das ganze Universum.
 
Parwati, Shivas Frau, manifesterte sich zunächst als Sati. Als Shiva zu einem Fest wegen seines schwierigen Wesens und wegen seiner "unreinen" Gefolgschaft nicht eingeladen wurde, quittierte das Sati, indem sie auf diese bodenlose Beleidigung aus der eigenen Familie so reagierte, daß sie sich selbst verbrannte. Seitdem gibt es in Indien das Sati-Ritual: die Ehefrau folgt dem Ehemann auf dem Scheiterhaufen in den Tod. Dem ist ja nichts einzuwenden, wenn es richtig vollzogen wird: Die Frau muß es freiwillig tun. Die Frau muß das Feuer für sich mit dem rechten Fuß nur unter Gebrauch ihrer eigenen Shakti entzünden. So und nicht anders. Alles andere ist gemeiner Schwachsinn.
 
Der Shivalinga wird wie jede andere Deity auch rituell gebadet. Wasser, Milch, Yoghurt, Fruchtsaft wird über ihn geleert. Über die Rinne der Yoni fließt dann das durch die Berührung geheiligte Getränk in ein Gefäß und kann dann von den Devotees getrunken werden. Auch die "Überreste" von den Flüssigkeiten, die über den Linga gegossen werden, sind nach dem Ritual energetisch Aufgeladen, da sie während des Darübergießens mit dem Linga in Berührung gekommen sind. Ersteres ist dann Abishek und die Überreste in den Gefäßen ist dann wie jede direkt am Alter geopferte Speise Mahasprashad.
 
†ber die zahllosen Shivalingas hat es unzŠhlige Geschichten und Geschichtchen. So gibt es eine leise Stelle der Ganga, an dem sie drei Versprechen abgegeben hat:
Nicht laut zu sein.
Kein Tier würde einen negativen Effekt auf die Menschen dort haben.
Sie würde nie Varanasi verlassen.
 
 


Tod am Gateway zum Himmel Shivas. Die Verbrennungsstätte am Manikarnika-Ghat in Varanasi.
 
 
 
An diesem Ort nahe bei Varanasi hat es einen kleinen Tempelmit einem Shivalinga, den Sutankesvara Mandir. Einmal hätte dieser Tempel verschoben werden sollen. Also begann man den Shivalinga auszugraben. Man grub und grub. Und kam nicht weiter. Als das Ende des Lingas immer noch nicht in Sicht war, schüttete man wieder alles zu und ließ den Tempel einfach dort, wo er war.
 
Ein anderer Linga befindet sich in der Ganga bei Navadvipa, einer kleinen Ortschaft einige Stunden von Kalkutta entfernt. Dieser sei anscheinend siedend heiß und würde nur drei Tage im Jahr aus dem Wasser genommen und verehrt werden. So muß dieser während dieser drei Tage ständig mit Wasser begossen werden.