Gedanken und, vor allem, Grundlagen zur "freihinduistischen Mystik"
Wenn wir's schon irgendwie nennen wollen.
 
Back to Holistics
 



Typischer Krishna-Altar in Vrindavan. Was hier zu sehen ist, ist für die meisten Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Schade. So ein Altar ist eine Quelle des Lebens.
 
In den letzten vierzig Jahren sind eine Menge Gurus und auch vieles, was aussah wie Gurus, durch die Landschaften gezogen. Die Heiligen haben ihr Wissen verschenkt (denn schon das vertrauensvolle Geben von irgendeinem mystischen Wissen, und sei es nur in einem belanglos erscheinendem Gespräch, ist ein wahres Schenken). Die Scharlatane, die sich dann oft genug vor die wahren Gurus gedrängt hatten, haben die Hälfte von dem, was sie halbwegs erfahren oder zusammengeklaut hatten, halbherzig inszeniert, aber eher hoch taxiert unter das damals noch nach Mystik hungernde Volk gewinnbringend verkauft. Was davon übriggeblieben ist, das ist der Salat, dem wir heute begegnen. Ein paar wenige klammern sich an dürre Strohhalme, an die es sich fast nicht mehr zu glauben lohnt. Hier ein wenig Schamanismus, dort ein bißchen Reiki: das magere Rinnsal reicht in der Regel nur zum Fingerwaschen, doch nur auf einem Strom vermag man in ferne Lande zu reisen. Und zum Strombereisen braucht es kein Horoskop, sondern Stabilität und Fokussierung. Das ist das Yoga des Durchfalls vor jeder Übung und nach jeder Übung: Streching für den Geist. Mit jeder unangenehmen Übung wird der Geist eingestimmt auf den Emfpang seines eigenen Selbst, des Paramatma (die Große Seele), das dann Empfänger aber auch Sender ist für Vibrations aus den anders-als-materiell schwingenden Sphären. Wer eingetuned ist auf den Strom, der da kommt aus der Bundeslade (auf meiner steht "Telefunken" ...), der bereist den Strom in den Newspaper-Taxis. Mantrabeschriebenes Papier ist unser Gefährt. Wer eingetuned ist auf den Strom, der findet auch eine sehr persönliche Beziehung zu einer Deity.
 



Für manche sicherlich nur ein Fetisch. Für andere: Anprechpartner aus den geheimnisvollen Welten der Berges Neru. Die Bildgestalt von Sri Chaitanya in Navadvip, Indien.
 
Es ist wohl so, als wenn man am Sonntagnachmittag ein Sandwich ißt und ein Bier trinkt, einschläft und rechtzeitig wieder aufwacht, um an der Tramhaltestelle gegenüber des Kebabladens dem Herrn des Universums zu begegnen. Was für ein wunderbarer Segen: Ich muß nicht zu Jaganath fahren, Jaganath kommt zu mir!
 
Du kannst im verwirrtestem, besoffensten Zustand sein, wenn Dein Tuning stimmt, holst Du Dir den richtigen Kanal, und dann fallen alle grobschwingenden Rauschzustände wie Schuppen von der Glatze. Die Zustände, in die man sich versetzt hat, um dem Schmerz des Daseins zu entgehen, werden völlig belanglos weil ihre Störfrequenz von der andersdimensionalen Frequenz völlig überlagert wird. Dieser Vorgang ist der Grundstein unseres Daseins, niemand ist Glauben zu schenken, der das verneint. Das steht auch im Koran, aber nicht in "Mein Kampf", zu dem einige Volksverhetzer das Buch umgeschrieben haben.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grundlagen der Holistics
Index
 
  Gedanken und Grundlagen

Einige (wichtige) Begriffe und Sichtweisen aus dem Bereich des holistischen Denkens.

  Deities

Von den Bildgestalten und weiteren andersdimensionalen Wesen.

  Der Shiva Linga

Von Shivas "abstrakter" Form.

  Leben mit einer Deity: Prashad, Abishek, Kleidung

Die Pflege, das Essen und das Badewasser der Deities.

  Deities in Flüssen und Wassertanks

Vom Wasser, das die Manifestation andersdimensionaler Wesen ist.
 
Illustratives zu diesen Themen als Filmdateien (QuickTime, MP4)

  Shalagram Shila

Kommentar von Sachinandana Swami, ISKCON, Nepal, 1999

  Durgakunda

Der Tempel und der Kunda der Durga-Devi in Varanasi

  Radhakunda und Shyamakunda in Vrindavan

Die beiden Kundas von Radha und Krishna in Vrindavan

 
 
 
 
 
Jetzt, da ich dies schreibe, findet der Monsoon 2007 statt, der schon ca. 1000 Menschenleben gekostet und dazu natürlich noch unsägliches Leid verursacht hat. Gestern in den Nachrichten war auf einer von Überschwemmungswasser umgebenen kleinen hölzernen Plattform ein fast nackter Sadhu zu sehen, der mit einem Gehilfen ein Opfer zelebrierte und dabei auf seinen Beads die Mantren sprach. Der Kommentar des Nachrichtensprechers lautete: "Mancherorts versucht man mit eher traditionellen Mitteln der Lage Herr zu werden." Wie bösartig, wie respektlos und wie überhelblich. Ich persönlich würde liebend gerne einem solchen Sprecher während seines Kommentars in den Fuß schießen. Diese Ungestalt von einem Sprecher hat wahrscheinlich noch nie Verzweiflung gekostet und ist sich nicht bewußt, mit welch frecher Überheblichkeit er da seinen Dienst versieht und nur dazu beiträgt, daß verheimlicht wird, daß der Großteil all dieses Leidens aus politisch-wirtschaftlicher Quelle kommt, die ihn wiederum dafür Bezahlt, Fernsehzuschauer mit solchen Sprüchen einerseits zu unterhalten aber auch mit dieser Unterhaltung in ihrer Dummheit zu fixieren. Ist es nicht erschreckend, wie wir solche Kommentare, wie sie uns tagtäglich bombardieren, übersehen, vor allem übersehen, welch Schmutz in ihnen liegt? Das nennt man Manipulation der Massen, von der jeder ein kleiner Teil ist, der schnell genug dieses geisttötende Futter konsumiert, womit wir in einem Leben als geistige Sklaven festgebunden werden.
 
Ja, es gibt sie: die SpuckdŠmonen, die Moralapostel, die Angstmacher, die Grauen Eminenzen, die Römisch-Katholische Kirche, die die Erlösung im Tresor im Vatikan versteckt hält, die Netzwerk-Designer, die erst im zweiten Schritt ganze Städte mit Videokameras versehen, damit angeblich die Sicherheit von jenen gewährleistet wird, die sie selbst hergestellt haben, um uns zu bedrohen (Im ersten Schritt wird die Gefahr konfiguriert, die uns bedrohen soll). Die Unterhaltungs- und Spieleveranstalter, die jeden Schmutz und Schund begehen, um seichteste Unterhaltung unter das Volk zu bringen. Und: zum Glück gibt's diese Betrüber: sie sind die Fäden in Kalis dunklem Mantel, der ihre Nacktheit vor dem Blick der Unreinen verhüllt. Wenn aber der Mantel fällt, dann gibt das dann den Blick auf ihre blau schimmernde kosmische Haut frei, auf ihre Nacktheit, die sie mit den abgehackten Köpfen dieser Betrüber schmückt, ihre Zunge noch feucht mit ihrem frischen Blut. Dann erblicken wir die Mutter des Universums.
 
Was für eine Mutter. Sie trägt einen Rock aus den abgerissenen Armen von Kindern. Ihr Halsschmuck ist eine Kette aus Totenschädeln. Einer ihrer vielen Arme trägt den gerade abgehackten Kopf eines Dämonen, dessen Blut sie in einer Schale auffängt, die sie in einer weiteren Hand trägt. Und: auf dem drohend erhobenen Schwert blickt uns aus der Klinge ein Auge an. Versenken wir uns in diesem Blick. Lassen wir uns entfernen von dieser Klinge. Die Mutter, die den Tod bringt, bringt das Leben durch diesen Tod.
 
Zu heavy? Get out.
 






 
 
 
 
Nun: ich stelle fest, daß kaum jemand weiß, was eine Deity ist. Und wenn sich eine Deity in einem Kunda manifestiert, wissen das noch weniger Leute. Und daß man nach dem Darshan bei einer Deity Prashad nach Hause nehmen kann, wer hat schon davon gehört? Außer der Hindus und der Buddhisten, vermutlich auch die Anhänger des Shinto, die Voodoo-Priester und die wenigen "Freihindus" wie ich.
 
 
 
Der Rest der Menschheit fürchtet sich vor Einsamkeit, Autobomben und dem Anblick der Freiheit. Und Freiheit ist jeder Klang, der aus einer Vina kommt. Denn die Vina klingt mit dem ganzen Körper göttlich.
 
Wir wollen doch die Welt mit Musikalität füllen. Das ist besser als das Knattern der Kalashnikows und das Heulen der Vergewaltigten. Die Liste der Brutalitäten auf dieser Welt ist endlos, und mir ist die Lust schon längst vergangen, auch nur die ersten paar Einträge zu lesen. Genauso ist mir die Lust vergangen, die schon längst ausgesprochenen Schalheiten zum weißichwieoften Mal schon wieder anzuhören. Wenn Nebel über den Wassern liegt, ist das nicht nur Nebel. Es ist die Trägersubstanz feinmechanischer Schwingung. Von den Medien wird das verschwiegen oder ins Lächerliche gezogen. Das hier ist nicht die Website, die für den Käfig voller Narren gedacht ist. Weder für die Macher billigen Fernsehens noch für die Schmierfinke hinter geisttötenden Zeitungen und Zeitschriften.
 
Ich möchte an dieser Stelle – unter anderem – einige Basics schildern, die ich als essentiell für das Verstehen unseres Lebensraumes betrachte. Es handelt sich um Weltenbilder. Um Verhaltensweisen gegenüber dem, was uns in diesem Weltraum begegnet und oft auch um die Konsequenzen, die wir mit diesem Wissen eigentlich ziehen sollten. Denn was wir uns vorstellen, muß nicht wahr sein. Und was wahr ist, muß nicht immer wirklich sein.
 
So. Kaut Euch mal das Gebiß aus an dem. Dieser letzte Satz ist nämlich der Schlüssel zu diesem Webspace.