3. Juni 2008

Eine Collage. Ein Bilderbuch. Ein Dokument. Heute wird in Basel die Art eröffnet. Ohne jener geistigen Revolutionen aus den 60s und 70s wäre sie nicht da. Und sie ist nur ein Abklatsch von einem Impuls: das was aus einem Impuls wird, wenn er in die Hände der Pigs gerät. Das Gleiche, was aus der Musik geworden ist: Kampf. In der Arena wird um den Titel des Superstars gekämpft. Die Händler haben den Tempel übernommen. Die Devotees sind zerstreut. Die Luft ist geschwängert mit geistigem Gift, das wireless übertragen wird: Tonnen von geistiger Sinnlosigkeit. Wer im Rauschen des Wassers des Mühlbachs, als er mit den Eiszapfen spielte, die Sphärenmusik gehört hat, der kann den Sinn der Kämpfe in der Kulturarena nicht verstehen. In der Poesie geboren und zum Seher ausgebildet, so stehen alle da, die nicht vergessen haben, was sie im psyhedelischen Kindergarten erlebt haben.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Index
 
  The Big Dig

Die Quelle hip'schen Denkens.

  Meditationen zur Hippiekultur

Einige wichtige Gedanken zu dem, was damals geschah.

  Die Gemeinschaftsinkarnation

Die offene Verschwörung.

  Flower powered Media

Schallplatten, Literatur und Links.
 
Illustratives zu diesen Themen als Filmdateien:

  Schubertgasse 24

Die letzten Eindrücke


 
 
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Bewußtseinsschulung im Do-It-Yourself Verfahren
 
Es war und es war nicht. Nicht so, wie man uns weismachen will, wie es gewesen sein soll. Denn bis zum heutigen Tag haben wir nicht begriffen, was das war. Wir leben in einer Zeit in der über die Massenmedien dieses Phänomen zerredet wird. In einer Zeit, in der selbst die, die innerhalb dieser Zeit gelebt hatten, soviel Negativität erfahren haben, daß sie selbst daran zu glauben begannen, daß die Dinge so seien, wie man es uns einzureden versucht. Alles Lüge.
 
Wir haben das Öffnen der Seele erlebt, während heute alles getan wird, die Seele zu schließen. Wir waren sogar in eine Gemeinschaft inkarniert, die dieses Öffnen in reinster Form in Erinnerung behalten konnte: als Wissen, daß es so etwas gibt, daß so etwas möglich ist und daß so etwas jederzeit wieder erreichbar ist. Ein Wissen, daß es eine Welt ohne Krieg und ohne Elend geben kann. Eine Gesellschaft, die auf Achtung, Respekt und Liebe aufbaut. Ein Leben zu führen, das uns ermöglicht, Schönheit und Erleuchtung zu suchen und zu finden, ist möglich. Das haben wir als Botschaft unserer Gemeinschaftsinkarnation als kosmisches Geschenk in den Händen gehalten. Wie einen Geburtstagskuchen. Und diesen Kuchen haben wir gegessen: Torte, Bier und LSD als Materie und den kosmischen Impuls als geistige Nahrung, ohne zu wissen, wohin uns das führen könnte. Wir hatten niemand, der uns behilflich war. Wir waren auf uns allein gestellt und sind es bis heute. Denn so angefeindet wir damals waren (es ging sogar soweit, daß man mich mit dem Gewehr bedroht hat oder Steine nachgeworfen), so angefeindet sind wir immer noch. Viele von uns haben sich angepaßt und manche wollten sich nie anpassen, denn es ergab eigentlich keinen wirklichen Sinn, sich anzupassen und diese haben als Geschenk dafür in einen Abgrund blicken müssen, den sie zu sehen sie sich nie gewünscht hatten. Ja, das hat seine Spuren hinterlassen. An jedem von uns. Nur: die Erinnerung bleibt. Und zum Glück hat es die Fotos, die Musik aus jener Zeit und auch noch die Wenigen, die sich die Mühe gemacht haben, den Geist jener Zeit bis in die Jetztzeit zu retten. Und dabei denke ich an Menschen wie Albert Hofmann und Dieter Hagenbach. An dieser Stelle spreche ich ihnen meinen herzlichen Dank aus dafür, daß wir doch nicht ganz, ganz allein sind. Und was den Rest der Menschheit angeht: Was braucht es eigentlich, bis ihr Arschgeigen endlich zu euch kommt? Fünf vor Zwölf war die letzte Ausfahrt. Der Kosmos wartet auf niemand, der hat keine Zeit.