The Edward Mickonis Society

Bei mir türmt sich die Elektronik. Alles muß in irgendwelche Racks. Und was nicht ins Rack paßt, kommt in den Sack. Und alles andere kommt ins Flugzeug.
 

 
Ich habe mir gesagt: Wenn ich mal keinen Strom habe, werde ich immer noch auf meinen Congas spielen können. Darum bleiben sie im Haus. Und weil Trommeln so etwas wie a Man's Best Friend sind. Tatsächlich habe ich mir vor Jahren schon überlegt, ob man nicht einen Rhythmus als Fortbewegungsmittel gebrauchen könnte. Um einen Transmitter zu steuern. Oder so.
 


D i e   s o n d e r b a r e   F a r b e   v o n   T e r m i t e n e r d e



 



Am ersten Januar (tsuitachi) 2001 wachte ich nachmittags in meinem Hotelbett in Osaka auf (nachdem ich mehrmals versichert hatte, daß man heute darauf verzichten konnte, mein Zimmer sauber zu machen) und griff zu einer Büchse Sprudel, zu einem Mochi und zur Fernbedienung des TVs. Nach kurzem Zappen wurde ich fündig: Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, live aus dem Musikvereinssaal in Wien. Wow! Und der Herr mit dem Taktstock (Nikolaus Harnoncourt) sagte: "Die Kunst ist eines der größten Geschenke Gottes. Laßt uns dieses Geschenk auch in diesem Jahrhundert pflegen." Und setzte das Publikum mit dem Radetzkymarsch in Ekstase. Gibt es eine schönere Art, Kunst zu beschreiben?
 
Irgendwie verbinde ich diese Erlebnisse mit meiner Ankunft in Wels, um ca. vier Uhr morgens. Aus dem dichten Schneegestöber erschien die Gestalt vom Hacki Peter, mit dem ich dann in das einzige Kaffehaus ging, das um die Zeit offen hatte und sprach mit ihm bis es hell wurde. Nachdem wir alles aufgerollt hatten, was noch aus der Vergangenheit stammte, gingen wir zur Schallplattenbörse, wo ich mir eine CD mit Schlagern von Cornelia Froboess kaufte. Aber irgendwo habe ich hier, glaube ich, einen Zeitsprung gemacht.

Und weil ich der Meinung bin, daß eine Topfngolatschn auch ein Kunstwerk ist, habe ich sie beigefügt. Jum, jum!
 

 







 
D a s   L e b e n   a u f   z w e i   W e l t e n

 


 
Wenn ich manchmal ins Tram steige, fühle ich förmlich den dichten Dunst der schweren Gedanken. Zum Glück habe ich meistens meine Langenscheidts bei mir, das Kanji-Heft oder ein Handbuch. Wenn ich abends Ami Suzuki höre (oder sehe, auf DVD), oder Jethro Tull, oder Ruben Blades, oder ja, natürlich, Carlos, dann ist die Welt wieder schön. Dann höre ich die Ghandarvas sprechen, die inkarnierten göttlichen Musiker: Lanner und Strauß, Joji Hirota, John Lennon.
 
 



 Wertvolle DVDs/CDs  
 
 Wertvolle Bücher  
 


 
 
Suzuki Ami | Ami-Go-Round Tour (DVD)
Sony Music Entertainment AIBT 9007
 
Jethro Tull | Living In The Past (CD)
Chrysalis F2 21035 DIDX 1437
 
Ruben Blades | La Rosa De Los Vientos (CD)  
Sony Music Entertainment EPC 485061 2
 
Joji Hirota | The Gate (CD)
Real World CDRW82 7243 8 47740 2 8
 
 
 
E.T.A Hoffmann | Sämtliche Poetische Werke
(3 Bände, gebunden)
Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0007-0
 
Lafcadio Hearn | In Ghostly Japan (Taschenbuch)
Charles E. Tuttle Company, ISBN 0-8048-0965-8
 








 

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Nicht ohne Risiko, aber auch nicht gefährlich: die Genre-Therapie.
 
 
Genre: mehr.
 

 
Was man so alles mit einem Download, einer Trompete und einem Gitarrenverzerrer alles anfangen kann: The Randomkings Remixed.
 
 

 
Zeichnungen zu KYU und mehr:
Die Spitzfeder.
 
 

 
Das Kyu-Projekt
 
 

 
Die Geschichte von einem Helden und zwei Schwestern, die vom Mord leben. Schon lange arbeite ich an diesem Drehbuch. Interessant sind vor allem die "Spinoffs": die Musik, die zu diesem Projekt entsteht, die vielen Zeichnungen und vor allem die Kostüme, die in Wien genäht werden. Zen-Action. Jedes Bild zählt.