Beim Betrachten der Früchte auf dem Teller fällt mir auf, daß die Häute der Mangos und des Apfels den sich ständig ändernden Landkarten des Innenlebens gleichen. Es ist als würde man in das Abbild eines äußeren Universums blicken, das sich aber – unsichtbar – im Inneren befindet. Daß auf jedem Apfel und auf jeder Mango solche Muster erscheinen, bedeutet jetzt, daß sich alle diese Landkarten von inneren Sternennebeln mit all ihren Dimensionen, Planeten fein und dick und deren Bewohner einerseits zwar von ähnlichem Plan sind, sich dennoch unendlich unterscheiden und aber noch gleichzeitig vom gleichen Werden und Vergehen behaftet sind. Sowohl ihr Werden als auch ihr Vergehen hängen damit zusammen, daß der Glaube an ihre Persönlichkeit so stark ist, daß er aus diesem Glauben heraus schon das Vergehen heraufbeschört. Ich spüre wie mein Charakter allmählich schwindet. Er scheint bereits in einem Sterbeprozeß zu sein. Nur die Meditation über die Unsterblichkeit meines Selbst schenkt mir noch Gesundheit und Zufriedenheit. Ich vergehe, also lebe ich. Deshalb öffnet sich mein Geist immer mehr den traumartigen Visionen, die wie die Haut auf den Früchten, Erinnerung an eine größere Geborgenheit sind, als jene, die wir im Menschsein so sehr vermißt haben: Denn alle Menschen sind fremd, nicht ich (gehören nicht zu ich). Wie denn auch, da das ich auch nicht ich ist (also nicht einmal das!).
 
Aus: "The Visitor"
 
 
 
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Die ersten Illustrationen zum Drehbuch
 
 
Die Texte zu Kyu
 
 
 

 
 
 
Aus der Idee wurden in Umbra gezeichnet Blätter. Allmählich begann sich die Handlung zu entwickeln, indem Gesehenes und Erlebtes mit dem Traumhaften verknüpft wurden. Irgendwie entwickelte sich eine logische Handlung, die aber in sich immer noch genug Geheimnisse barg, um Platz für das Unbekanne und Unerwartete zu enthalten. So ergaben sich die ersten Akteure: die beiden Schwestern, der Held, Aqualung, der Bonze und Shiva-Christus.
 
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Weitere Zeichnungen
(Wechsel zum Kapitel "Die Spitzfeder"
 
 

 
 
 
(Es folgt der Essay über den hilflosen Zustand, den man hat, wenn man aus der Ferne zu einer tatsächlichen und bewußten Verbundenheit mit dem Geisterfluß einfachste Handlungen setzen muß, um wieder in die Verbundenheit mit der transzententalen Handlungsfähigkeit zu gelangen, die diese symbolhafte Handlungen nahtlos mit den nicht symbolbehafteten Handlungen zu verbinden vermag.)
 
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Die Ausstellung in Pottenstein
 
 
Die Kostüme zu Kyu
 
 
 

 
Die ersten Zeichnungen zu Kyu wurden im Alten Herrenhaus in Pottenstein ausgestellt.
 
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Weitere Ansichten
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Parallel zu den anderen Vorbereitungen zum Kyu-Projekt werden in Wien die Kostüme entwickelt, sprich zu meine Anleitungen entworfen und genäht. Regina Brunthaller macht hierbei Nägel mit Köpfen.
 
Kyu-Mode