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Kyu Projekt Phase 02
Die zweite Phase ist das Flanging, das während der Freisetzung des unsprünglichen Impulses auftritt. Die ursprüngliche Idee, der ursprüngliche Impuls, wird von einer starken Strömung kreativer Energie begleitet, die eigentlich in einem Produkt seinen Kondens finden sollte, sei es in einem Buch, in der Malerei, einer Ausstellung, vielleicht sogar nur in einem einzelnen Ton, einem Klang, der der äußeren Welt wenig bedeutet, aber im Künstler selbst eine Wahrnehmung öffnet, die, versklavt, in einem Verließ aus Geheimnis verschlossen war. Versklavung, die in den vielen sinnlosen Regeln unserer gewalttätigen und sich selbst verspeisenden Gesellschaft ihren Ursprung hat; geheimnisvoll, weil es notwendig war, einen schützenden Mantel auf Gesicht und Gehör zu legen, um diesen zarten Sproß an Wahrnehmung davor zu schützen, von der der ewig agressiven Gesellschaft mitsamt den Wurzeln entfernt zu werden.
Insofern setzt sich die Kurve der Phase fort, mag zwar an Dynamik verlieren, mag zwar bis zu einem bestimmten Punkt abnehmen, wird aber vielmehr in unser Alltagsleben integriert, verankert in unserem Unterbewußtsein (im Astralen), wird abgelegt in der ewigen Datenbank der Akasha-Chronik, bleibt aber weiterhin eine hell lodernde Instanz, bleibt etwas, das uns in über unsere Träume wachrüttelt und wird so zu unserem Bedürfnis nach Kreativität, nach Veränderung und vor allem zu unserem Bedürfnis nach Wahrnehmung und Weiterentwicklung.

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Traum | Astral | Legenden, Reales und Geheimnisvolles
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Geistertänzer / Lavierte Federzeichnung (Umbra) / 2005
Djin / Monothypie / 2007
Tuareg Watching TV / Feder- und Buntstiftzeichnung / 2007
The Cook / Monothypie / 2006
Mathias Huart / Monothypie / 2007
Radio Ethiopia / Lavierte Federzeichnung (Umbra) / 2007
Puppentheater / Federzeichnung (Tusche) / 2006
Der Baum der Kali / Federzeichnung (Tusche) / 2006/2007
Keine Assimilierung / Federzeichnung (Tusche) / 2007
Visitor Recieves Energy / Feder- und Buntstiftzeichnung / 2007
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Illustrationen zum Drehbuch des Kyu-Projekts
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Blauer Moloch / Mischtechnik / 2005
Tanzender Zombie / Mischtechnik / 2007
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Katalogindex




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Und einmal mehr, obwohl immer noch versklavt vom gesellschaftlichen alptraumhaften Sumpf aus Regeln und Vorschriften, immer noch angekettet von innen her an sinnlose Konzepte sozialen Verhaltens, die ihren Zweck darin haben, die Menschheit von den Verletzungen gelebter Freiheit zu bewahren, die ihren Gegensatz in toter Freiheit hat, die gar keine Freiheit ist, nur Ersatz für die Möglichkeit, seine Lebensbahn durch kreative Entscheidungen zu steuern, dieser Künstler bricht diese Regeln.
Wieder tauchen wir ins Unbekannte ein und erfahren die Bekanntschaft der Geister hinter den Vorhängen und Schleiern, kochen wir unbewußt ein Voodoo-Gebräu aus Sehnsüchten und freigelassenen Instinkten, teilen die Suppe mit den Toten, den Halbtoten und den teilweise Lebenden, mit den Engeln und Shetani und wir machen auch die Opferungen für die Götter, last not least, und die Götter werden ihre Präsenz zeigen, indem sie die Pfade zwischen der Welt der Steine und der Welt der Träume glätten werden. Wie ein Blitzicht, wie Sekunden in einem Traum, Minuten aus einem ganzen Leben, erscheint die Natur Gottes, unerwartet, begleitet von den Heiligen Hunden. Unsere Begleitung mag sich per Zufall gestalten, aber der Moment wird perfekt gewählt. Und dieser Moment ist mehr als ein Konzert oder eine Ausstellung, dieser Moment ist der ideale Vorhang für Phase zwei. Das Ende des Theaterstücks, das nicht als Drama, sondern als Komödie endet, ein Stück, das uns feine Unterhaltung und tiefes Staunen schenkt. Das ist wie die Halbzeit einer Lehrausbildung. Jetzt geht es daran, die Werkzeuge zu meistern. Und doch mag es bluten vom Sprengen der Ketten. Aber es ist nichts. Die Komödie, die Unterhaltung und das Staunen werden in Glückseligkeit übergehen, es mag sein, daß es nur Augenblicke sein werden, aber das ist die lang ersehnte Glückseligkeit.
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